Die MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen

Die MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen

Unser Verständnis von Medizin ist die umfassende Dienstleistung für Ihre Gesundheit. Unsere Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte hören Ihnen zu und nehmen Sie ernst. Wir als Klinikteam sorgen dafür, dass Sie sich in unserem Haus wohlfühlen und sich in besten Händen wissen.

Orthopädische und psychosomatische Kompetenz unter einem Dach

Gegründet im Jahr 1934 zählen die MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen heute zu den größten Einrichtungen ihrer Art in Hessen.

In unserer Fachklinik für Akutpsychosomatik versorgen wir Patienten mit akuten psychosomatischen Störungen medizinisch und psychotherapeutisch. Laut Krankenhausplan des Landes Hessen bieten wir 75 vollstationäre Betten und 10 teilstationäre Plätze.

Unser Reha-Zentrum gliedert sich in die Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie mit 127 Betten und die Fachklinik für Konservative Orthopädie mit 129 Betten. An diese schließt sich das Zentrum für Amputationsnachsorge an.

In unseren ambulanten Praxen bieten wir ein breites Spektrum an Physiotherapie, Massagen und Bädern, die Sie auch ohne stationären Klinikaufenthalt in Anspruch nehmen können.

Gemeinsam mit der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg (blista) haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, blinde und sehbehinderte Menschen in der Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie aufzunehmen.

Systematische Hilfe nach Unfall, Operation oder Schicksalsschlag

Ein Unfall, eine psychische Erkrankung, eine schwere Operation und belastende Lebensereignisse können Kräfte, Lebensmut und Souveränität rauben. Mit unserer Rehabilitation und akutpsychosomatischen Behandlung wollen wir gemeinsam mit Ihnen systematisch eine Strategie entwickeln, mit der Sie Ihre körperliche und mentale Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt so weit wie möglich zurückgewinnen.

In unseren Fachkliniken entwickeln wir in Zusammenarbeit mit Hochschulen, Verbänden, Kostenträgern, niedergelassenen Ärzten und Selbsthilfegruppen effiziente Behandlungsformen, die wir in unsere Rehabilitationsprogramme einfließen lassen.

Mit unserem medizinischen und psychosozialen Konzept wollen wir Ihre Lebensqualität wiederherstellen oder verbessern, insbesondere durch:

  • Reduzierung von Gesundheitsstörungen und -schäden
  • Aktivierung von Ressourcen
  • optimale Selbstständigkeit in Alltagsfunktionen
  • Vermittlung neuer Einsichten und Lernerfahrungen
  • Hilfestellung für Problemlösungsstrategien
  • Schulung und Beratung für die Umsetzung des Erlernten im Alltag
  • Reintegration ins Familien- und Berufsleben

Auf diese Weise bekämpfen wir nicht nur Funktionsstörungen, sondern geben Ihnen Fähigkeiten und Fertigkeiten zur selbstbestimmten Lebensgestaltung mit auf den Weg.

Berufsbezogene Rehabilitation

In allen therapeutischen Bereichen setzen wir uns systematisch für Ihre soziale und berufliche Wiedereingliederung ein. Zur Vorbereitung Ihrer Rückkehr in den Arbeitsalltag simulieren wir mit Ihnen arbeitsplatzunabhängig die berufliche Belastung. Bei Bedarf besprechen wir auch mit Ihrem Arbeitgeber oder Betriebsarzt, mit welchen Grundfähigkeiten Sie an den Arbeitsplatz zurückkehren können.

Vernetzt in der Region

In den MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen arbeiten wir mit regionalen Leistungserbringern aus dem Gesundheitswesen zusammen. Mit diesen Kooperationen wollen wir:

  • die Qualität Ihrer Behandlung durch Synergieeffekte verbessern
  • stationäre und ambulante Angebote und Anbieter vernetzen
  • Behandlungsprozesse und Rehabilitationsziele besser koordinieren
  • die Verweildauer im Krankenhaus und in der Rehaklinik in Ihrem Sinne verkürzen
  • innovative Behandlungskonzepte erarbeiten und umsetzen
  • die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fachkräften unterstützen
  • Sie als Patienten in allen Behandlungssektoren wirtschaftlich versorgen
  • die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren

Für diese Ziele arbeiten wir mit Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen, Behörden, medizinischen Dienstleistern, Selbsthilfegruppen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Forschungskooperationen

Unsere Fachklinik für Akutpsychosomatik kooperiert mit der Johannes Gutenberg Universität Mainz bei der Erforschung, ob Frauen und Männer Beratungs- und Behandlungsangebote bei internetbezogenen Störungen unterschiedlich in Anspruch nehmen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert das Projekt IBSfemme.

Internetbezogene Störungen verbreiten sich zunehmend in der Bevölkerung. Während Studien wiederholt gezeigt haben, dass Männer und Frauen annähernd gleich häufig von internetbezogenen Störungen betroffen sind, zeigt sich in klinischen Gruppen, dass nahezu ausschließlich betroffene Männer wegen der Problematik Hilfe suchen. Eine überzeugende Erklärung für diese Diskrepanz fehlt bislang. Mittels freiwilliger, anonymisierter Befragungen unserer Patientinnen und Patienten, die von Mediensucht betroffen sind, leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung des Verständnisses von internetbezogenen Störungen und somit auch zur Weiterentwicklung unserer bereits bestehenden Behandlungsangebote.

Die Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie ist regelmäßig Kooperationspartner in Forschungsprojekten verschiedener Universitäten und unterstützt die Studien, indem sie die Erhebung entsprechender Daten ermöglicht.

Unser medizinisches Konzept

Wir verstehen uns als Spezialisten für den Bewegungsapparat und für psychische und psychosomatische Erkrankungen. Gleichzeitig berücksichtigen wir, dass viele chronische Schmerzen sowohl körperliche als auch psychosoziale Ursachen haben.

Abhängig von Ihren Defiziten und Ihrer Belastbarkeit stehen kurative, vor allem aber rehabilitative Behandlungsverfahren auf dem Therapieplan. Ziele können dabei sein:

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Gelenk- und Wirbelsäulen-Beweglichkeit
  • Verbesserung von Gang, Haltung und Koordination sowie von Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit

Für die verschiedenen Indikationen haben wir differenzierte Therapiekonzepte entwickelt. Sie sind die Basis für Ihre individuelle Therapie. Unsere Therapeuten wählen dabei aus verschiedenen Behandlungsmethoden, für die sie sich fortgebildet haben. Zu den Therapiebausteinen gehören:

  • manuelle Therapie
  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
  • manuelle Lymphdrainage
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Faszientherapie
  • Nervenmobilisation
  • neue Rückenschule
  • Gleichgewichtstraining, propriozeptives Training
  • Training und Gangschule nach Amputationen
  • Funktionelle und arbeitsweltbezogene Schulungen
  • Qigong
  • Entspannungsverfahren
  • Indoor- und Outdoor-Aktivitäten
  • Bewegungsbäder
  • balneophysikalische Therapien

Unsere Pflege ist für Sie da

In den MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche qualifiziertes, examiniertes Pflegepersonal für Sie da.

Zu diesem Pflegeteam gehören:

  • Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
  • Medizinische Fachangestellte
  • Krankenpflegehelfer/innen
  • Praktikanten
  • FSJler/innen
  • Bundesfreiwilligendienstler/innen
  • Auszubildende in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege sowie Medizinische/r Fachangestellter/in

Wir alle leben von gegenseitiger Wertschätzung und Hilfe. Im Interesse des Patienten arbeitet die Pflege mit dem gesamten multiprofessionellen Team (Mediziner, Therapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen, etc.) eng zusammen. Um dieses hohe Niveau zu halten, stehen Qualifikationen an erster Stelle. Dies erreichen wir nur durch kontinuierliche Weiterbildungen als Garant einer Pflegequalität im obersten Bereich. Interdisziplinäre Teambesprechungen, Mitarbeitergespräche und Supervisionen gehören in unserer Einrichtung selbstverständlich zu einem notwendigem „Muss“. Nur so kann professionelle Pflege mit den uns anvertrauten Patienten aussehen.

Qualität in der Pflege

Der Pflegeprozess orientiert sich an den ganzheitlichen Bedürfnissen der Patienten. Dabei entwickelt sich zwischen Ihnen und den Pflegekräften eine Beziehung, die auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet ist: die am Patienten orientierte Problemlösung bzw. die Kompensation der nicht lösbaren Probleme.

Die Pflegedokumentation hält diesen Prozess schriftlich fest. Sie wird regelmäßig überprüft und aktuell gehalten. Als Grundlage dient das „Sechs-Phasen-Modell“ nach Fiechter/Meier:

  • Information sammeln (nur zu Beginn: Pflegeanamnese)
  • Probleme und Ressourcen beschreiben
  • Pflegeziele festlegen
  • Maßnahmen planen
  • Pflege durchführen
  • Pflege evaluieren

Ein strukturierter, fest beschriebener Pflegeprozess ist das zentrale Element der Qualitätssicherung in der Pflege. Dieser Prozess

  • fördert die kritische Reflexion der Handelnden
  • unterstützt die Anwendung aktuellen Pflegewissens
  • sichert die Ausführung ganzheitlicher, professioneller Pflege
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Jede Abteilung gestaltet den Pflegeprozess individuell

Klinik für Akutpsychosomatik

Um eine umfassende Patientenanamnese zu erstellen und damit einen ganzheitlichen Pflegeprozess zu gewährleisten, nutzen wir hier die „Nanda-Diagnosen“.

Die Behandlung unterstützen wir in einem engmaschigen, beziehungsfokussierten Setting. Die therapeutische Gemeinschaft hilft, den Alltag zu bewältigen und bietet Ihnen Halt und Unterstützung. Das Gemeinschaftsleben wird ärztlich, psychotherapeutisch und bezugspflegerisch begleitet und strukturiert. Es finden regelmäßige Teamvollversammlungen mit dem gesamten Behandlungsteam statt. Der Fokus der Therapie liegt auf der Gruppentherapie, die durch Einzelgespräche mit den Bezugstherapeuten und mit den Fachkräften der Pflege unterstützt wird.

Fachpflegekräfte bieten Ihnen zusätzlich verschiedene Behandlungen an:

  • Progressive Muskelentspannung
  • Mediatives Atmen
  • Supportive Gespräche
  • Psychotraumatologie
  • Co-Therapie
  • Aromapflege
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Klinik für psychosomatische Rehabilitation

In der psychosomatischen Rehabilitation stehen die „Lebensaktivitäten“ von Nancy Roper im Vordergrund. Wir begleiten Sie zusammen mit Ärzten und Therapeuten während des gesamten psychotherapeutischen Prozesses. Als Teil dieses Prozesses können wir Ihnen durch unser profundes Wissen in der Psychosomatik in den speziellen und allgemeinen Bereichen die bestmögliche Unterstützung bieten:

  • Unterstützung der Tagesstruktur
  • Hilfestellung, in Krisensituationen positive Aktivitäten aufzubauen
  • Durchführung unterstützender Gespräche bei emotionaler Belastung
  • Unterstützung bei Hausaufgaben, z.B. Expositionstraining oder anderen Übungen
  • Umsetzung der Freizeittherapie für ältere Patienten zur Förderung kommunikativer und sozialer Fähigkeiten
  • Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung oder Meditatives Atmen
  • Patientenbezogene interdisziplinäre Gespräche
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Klinik für orthopädische Rehabilitation

Die orthopädische Rehabilitation richtet sich nach den Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens (AEDL) mit dem Barthelindex als Instrument zur Ermittlung des Pflegeplans.

Unser persönliches Anliegen besteht in der individuellen Förderung jedes Einzelnen. Wir sind spezialisiert auf

  • Rehabilitationspflege
  • Selbstständigkeitstraining
  • Amputationspflege
  • Professionelle Wundbehandlung
  • Schmerzmanagement

In unserem Haus stehen speziell ausgebildete Fachkräfte für unterschiedlichste Bereiche zur Verfügung:

  • Praxisanleiter/in
  • Pain Nurse
  • Wundexperte/in ICW
  • Sehbehinderten-Beauftragte/r
  • Fachberater/in Psychotraumatologie
  • Co-Therapeut/in Psychosomatik für Erwachsene
  • Psychomotorik
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Ihre Ansprechpartner

Martin Pfeiffer, MHBA

Martin Pfeiffer, MHBA

Kaufmännischer Direktor

Michael Jente

Michael Jente

Chefarzt der Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Bahman Razaghi

Bahman Razaghi

Chefarzt der Klinik für Akutpsychosomatik

Dr. med. Heike Förster

Dr. med. Heike Förster

Chefärztin der Fachklinik für Konservative Orthopädie

Bettina Wagener

Bettina Wagener

Pflegedienstleitung

Kerstin Rohde-Vogt

Kerstin Rohde-Vogt

Therapieleitung, Beschwerdemanagerin