12.08.2019

Therapeutisches Klettern

Therapeutisches Klettern – Erlebnis in der Höhe

Klettern macht nicht nur jede Menge Spaß, es ist auch gut für Körper und Seele. Deshalb hat sich das Therapeutische Klettern bei vielen Sport- und Physiotherapeuten als bewährte Behandlungsmethode etabliert. Bei Behandlungen im neurologischen Bereich dient das Klettern zum Beispiel dazu, das Selbstvertrauen der Betroffenen zu fördern oder bestimmte Ängste, wie soziale Phobien, zu kontrollieren. Außerdem kann das Klettertraining Bewegungseinschränkungen bei Verletzungen oder bei neurologischen Erkrankungen lindern.

Therapeutisches Klettern bietet sich bei folgenden Verletzungen oder Erkrankungen an:

Gründe für Therapeutisches Klettern:

Viele erleben das Klettern als  sehr abwechslungsreiche Sportart. Deshalb eignet es sich zum Beispiel für Patienten, die sich schwer konzentrieren können und körperlich überaktiv sind. Das Therapeutische Klettern hilft ihnen, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Auch wird die Motorik mit dieser Behandlungsform neu geschult und erweitert.

Weitere Gründe für das Therapeutische Klettern sind:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Stärkung der Wahrnehmung und des Körpergefühls
  • Linderung von Ängsten, wie soziale Phobien
  • Steigerung der motorischen Fähigkeiten
  • Stärkung der Muskeln
  • Stärkung der Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Kreativität

Falls Sie von einer Krankheit oder einer Verletzung betroffen sind, sprechen Sie zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit dem Klettern beginnen. Bei bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall oder insbesondere bei Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, ist die Begleitung beziehungsweise Beratung durch einen erfahrenen Physio- oder Sporttherapeuten sinnvoll.

Ihre Ansprechpartner

Bahman Razaghi

Bahman Razaghi

Chefarzt der Fachklinik für Akutpsychosomatik

MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen

Kerstin Rohde-Vogt

Kerstin Rohde-Vogt

Therapieleitung

MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen